Aktuelles

Informationen - Änderung - Wissenswertes

Das Jahresende ist kein Ende und kein Anfang, sondern ein Weiterleben mit der Weisheit, die uns die Erfahrung gelehrt hat.

 (Hal Borland)

 

 

Ist es dennoch erlaubt, einen Moment innezuhalten? Wieder können wir zusammenfassen: Anstrengend war es, aber gut war es. Und bei allem gibt es Grund, Danke zu sagen. Danke für die Bewahrung, danke für das Miteinander, danke für gegenseitiges Tragen und kollegialen Umgang. Danke also an all die Mitstreiter, die die gemeinsame Idee der Interessenvertretung im Betrieblichen Brandschutz für die uns entsendenden Unternehmen durch persönliches Engagement bereichert haben.

Im Rückblick mischt sich dann Stolz ob des Erreichten in den Dank. Beispiele gefällig?

 

 

 

 

Brandschutz 4.0


Im Januar haben wir mit einem Symposium zum Thema Brandschutz 4.0 eine Duftmarke gesetzt. Während Politik und Verbände noch in Bangigkeit auf Entwicklungen zur Digitalisierung verharren – mancher hat den Eindruck, das heißt 4.0, damit man sich heute noch nicht kümmern muss – haben wir uns mit einem Überblick über aktuelle Entwicklungen die Grundlage, quasi ein Arbeitsprogramm, geschaffen. Als dann in Bad Dürkheim erste Anwendungen präsentiert wurden, wurde deutlich: Wir wollen und können nicht auf schwerfällige Entscheidungswege warten. Es gilt, uns das scheinbar große Thema in kleinen Schritten zugänglich zu machen. Logische Folge: In der Herbstsitzung der Landesleiter des WFV-D wurde beschlossen, mit einem Workshop der Willigen abzufragen, was denn an aktuellen Entwicklungen schon sichtbar ist. Wir wollen sammeln, was bei den betrieblichen Einheiten heute schon eingesetzt oder geplant wird und damit eine gemeinschaftliche Basis aus dem Netzwerk bieten. Die 4. Industrielle Revolution kommt nicht mit einem Knall. Die vielen kleinen Lösungen werden uns das Thema zugänglicher machen. Dazu starten die Landesverbände mit Abfragen bei ihren Mitgliedern. Und natürlich sind auch hier Mitstreiter gesucht. Im neuen Jahr schlagen wir erneut auf. Wir zählen auf Sie!

 


Symposien des WFV-D


Ob der anstehenden Veränderungen in Personal und Organisation – wir berichteten in der letzten Ausgabe der WF-Info – haben der Vorstand und die Mitglieder des WFV-D die Zeit genutzt und sich über zukünftige Entwicklungen Gedanken gemacht. Ein wesentlicher Punkt: Die Symposien. Wir werden weiterhin an unseren Auftritten festhalten und die einzigartigen Möglichkeiten für Wissensvermittlungen und Netzwerk weiterhin nutzen. Beide, das Techniksymposium in Berlin, die überragende Veranstaltung in Bad Dürkheim, werden auch bei Veränderungen in der Geschäftsführung bestehen bleiben. Bad Dürkheim ist unsere Marke, eine Bühne, auf der wir untereinander und zusammen mit denen, die uns ausrüsten, in unvergleichlicher Weise miteinander umgehen können. Am Ende des Jahres also das klare Bekenntnis: Auch wenn die Organisation zwangsläufig Änderung erfährt, Bad Dürkheim muss bleiben. Der nächste Termin steht deshalb auch: 18. und 19. September 2018.

 

Messeauftritte


Trotz des immens großen Aufwandes, den Messeauftritte für den WFV-D bedeuten, sollen auch diese für die Öffentlichkeitsarbeit so wichtigen Möglichkeiten zur Vermittlung unserer Themen weiterhin genutzt werden. Im Rückblick waren alle Auftritte im vergangenen Jahr erfolgreich. Die Bayern stemmten erneut den Auftritt bei der Feuertrutz, die Hessen die RettMobil, die Sachsen die Messe Florian und schließlich NRW die A+A. Danke an alle, die organisiert haben und dann auch für stete Besetzung sorgten.
Letztere, die A+A, verdient dann doch noch ein Extra-Wort. Mit unseren Life-Auftritten wollten wir an einer Behälterbesteigung die Schnittstelle zwischen vorbereitenden Maßnahmen durch Betrieb/Arbeitsschutz einerseits und der betrieblichen Interventionstruppe andererseits ins Bewusstsein der Besucher bringen. Mittels professioneller Kulissenacts (dem Messebau der Messe Düsseldorf sei Dank), nicht minder professioneller Kameraführung und zuletzt erfrischender Moderation blieben auch nach den Übungen die wesentlichen Inhalte im Gedächtnis: Schwerpunkt der Aufgaben bei Arbeiten in Behältern und engen Räumen bleibt die Vorbereitung der Arbeiten!
Für die Übungen ausgerüstet wurden wir durch manche unserer Hersteller und die Vielfalt macht es dann aus. Auer und Dräger lieferten Atemschutz incl. Rückhaltesystem, Helm-Maskenkombinationen und Messtechnik, Isotemp Einweg-Chemikalienschutz und tolle T-Shirts, Bartels & Rieger Kompressortechnik und Druckluft-Schlauchgerät. Auch wenn wir hier erkennbar Werbung machen, danke für die unkomplizierte Unterstützung.
Die Übungen waren dann aber nur ein Teil der Botschaft. Natürlich nutzten wir die Gelegenheit, andere Themen anzubringen. Der diesjährige Auftritt war der Digitalisierung gewidmet – wie gesagt: wir sind der Treiber! Dank an alle, die mitgewirkt haben – aus dem Bundesgebiet und aus NRW haben sich manche Kollegen verdient gemacht. Wer die neueste Feuerwehr-App sehen oder die Handhabung von Feuerlöschern digital unterstützt erleben wollte, war bei uns richtig. Einen möchte ich an dieser Stelle noch erwähnen: Der Auftritt von Herbert Kleinschmidt zeigte herausragend unseren Verbandsgeist! Er war gebeten worden, fachliche Informationen zu liefern, ohne sein Unternehmen in den Vordergrund zu bringen, was er gerne tat. Die Informationen zu Einsatz und Wartung vernetzter Messtechnik fanden genauso reißend Absatz wie der Themenblock Freimessen und Freigabe. Die frei nutzbaren Präsentationen und Formulare stellen wir für die Allgemeinheit auf die Internetseite. Auch das war klasse, danke..

Berührend – und deshalb verdient die A+A die besondere Erwähnung – wurde es zum Ende. Am Messeabend und nach der letzten Übung gab es eine Verabschiedung. Familie Antekeuer hat letztmalig den Stand betreut – Danke auch hier.
Letztlich waren auch die Auftritte mit Vorträgen von Erfolg gekrönt. Im Forum oder mit einem ganztägigen Kongresstag, den der WFV-D zusammen mit der DGUV veranstaltete, überzeugten durchweg alle Referenten. Inhalte der lohnenden Referate des verbandsinternen AK Atemschutz stellen wir in dieser Ausgabe der WF-Info zur Verfügung.


Ein Weiterleben mit der Weisheit….


Zum Weiterleben, also dem neuen Zeitabschnitt, dann doch noch ein Gedanke: Weisheit kommt von Wissen. Was liegt da näher, das sicher vorhandene Wissen allen im Netzwerk und Suchenden außerhalb verfügbar zu machen? Mit einer Wissensdatenbank auf der Homepage des WFV-D wollen wir die Möglichkeit bieten. Derzeitig sind unter der Rubrik Aktuelles/Wissensdatenbank die Themen Arbeitszeit, Gefährdungsanalyse, Feuerlöscher einsortiert, nach Bedarf aber erweiterbar. Mit der Wissensdatenbank wollen wir


• Informationen zu Brandschutzthemen sammeln, kommentieren, verknüpfen und verwerten
• unser Wissen anderen Personen zur Verfügung stellen
• Ressourcen schnell finden lassen

Ziel ist es, Information selektiv darzustellen und so die Überhäufung mit nicht erwünschten Streuinformationen zu vermeiden. Alle Mitglieder des WFV-D sind aufgerufen, Wissen zu sammeln! Machen Sie mit!
Wer nun konkret Fragen hat, wende sich doch bitte an den Vorstand des WFV-D oder an unsere Redakteurin Dr. Antje Müller. Den Bedenklichen noch ein Hinweis: Nicht Dokumente von Unternehmen sind gefragt – ein Logo ist nicht erforderlich, aber sehr wohl Fachinformationen und Lösungen aus den einzelnen Betrieben.

 

Zum Abschluß


Am Ende will ich es dann nicht versäumen, neben dem Dank für alle Unterstützung auch für die Zukunft alles Gute zu wünschen. Ihnen und Ihren Familien wünsche ich für das Jahr 2018 Erfolg und Gesundheit.

Ihr
Raimund Bücher

„Und nicht vergessen: Immer schön geradeaus im Hin und Her, sonst läuft man ja im Kreise!“

Der Standpunkt

Ein stetes Hin und Her – so könnte man das Leben im Jahr 2017 beurteilen. Haben Sie auch den Eindruck eines steten Wankens? Wie anders sollten wir das beschreiben? Es mag doch scheinen, dass wir alle auf schwerer See segeln. Manch einer hat dabei einen kaputten Kompass und segelt auf Sicht. Daher kommt der Ansatz des neuen Standpunktes „Immer schön geradeaus im Hin und Her…“ nicht von ungefähr.

Im brodelnden Strudel der Veränderung droht uns allen die Gefahr, sich angesichts der politischen Großwetterlage von der Wahrnehmung einer dauerhaften Universalkrise komplett vereinnahmen zu lassen. Kein Bereich des Lebens scheint ausgenommen. Über den gesamten Erdball verteilt, ob in Industrienationen oder in Schwellenländern, überall finden politische Umwälzungen statt. Manches Gewohnte und Etablierte ist aufeinen Schlag anders. Das Laute und Polternde nimmt scheinbar mehr und mehr Platz ein. Einige Lautstarke machen sich die Unsicherheit zu Nutze und können damit scheinbar sogar Stimmen bei Wahlen gewinnen. Unsicher bleibt, ob Protest ohne Konzept tragfähig ist, denn irgendwann werden auch diese Bewegungen zur Verantwortung gezogen.

Einige Verblendete wollen Umwälzungen in anderer Art vorantreiben und bringen kriegerisches Handeln, gar Terrorismus auch in unsere Gefilde. Waffengewalt und rücksichtsloser Umgangmit Menschenleben – Unsicherheit steigt angesichts der Geschehnisse zu Silvester in Köln im Vorjahr und enden in Fassungslosigkeit bei Ereignissen in München oder in Berlin am Breitscheidplatz.

Auch das Wirtschafts- und Arbeitsleben verändert sich immer schneller und grundlegender. Die digitale Transformation verändert das sicher Geglaubte. Studien, die Auswirkungen auf die Arbeitswelt durch die 4. Industrielle Revolution betrachten und den Wegfall bisheriger Arbeitsplätze prognostizieren, produzieren ebenfalls Unsicherheit und Ängste. Befeuert wird dieses zuweilen an Ohnmacht grenzende Gefühl von den immer schneller und globaler reagierenden Medien, darin Meldungen wiederum von immer größeren Teilen der Bevölkerung – und der Politik – als fake news verschrien werden.

All das Hin und Her steigert die Verdrossenheit, und letztlich leidet die gegenseitige Glaubwürdigkeit aller gesellschaftlichen Akteure. Ist das der Grund, warum Einsatzkräfte, die doch helfen wollen, in ihrer Arbeit behindert, ja zunehmend angefeindet, gar körperlich angegriffen werden?

Eine Großstadtanalyse zum Thema Gewalt gegen Rettungskräfte verweist trotz fehlender offizieller Datenerfassung auf zunehmendeVorkommnisse mit körperlicher Gewalt (von 650 Fällen im Jahr 2011 auf 1200 Fälle 2017). Die Studie berichtet auch, dass nachfolgende Strafverfahren vom Staatsanwalt häufig eingestellt werden, wegen mangelnden öffentlichen Interesses. Und die besonderen Einsatzlagen in München, in Berlin – aus unserem Bereich in Ludwigshafen? – sie fordern Tribut. „Die Amoklage in München und der Terroranschlag in Berlin bildeten den Auftakt der Erfahrungsberichte von besonderen Lagen,“ berichtete der Deutsche Feuerwehrverband in seiner Pressemitteilung über das 4. Symposium zum Thema „Hilfe für Helfer“ anlässlich der Messe RettMobil. „Es war nicht die Frage ob, sondern nur wann es zu einem solchen Ereignis kommen würde“,… „Die Einsatzkräfte waren hoch belastet: durch eigene Todesangst und Überforderung, eine unklare Lage, Presseanfragen und sogar körperliche Angriffe von Betroffenen, deren Angehörigen die Feuerwehr nicht mehr helfen konnte“, berichteten Beteiligte an dem Geschehen. So massiv sind die Auswirkungen, dass schon die Frage aufkommt: „Ist die Einsatzstelle sicher?“

Und die Helfer selbst? In den genannten Fällen hat man, so wird berichtet, „für die psychosoziale Notfallversorgung auf vorbereitete Konzepte zurückgegriffen um damit zumindest eine Grundstruktur aufbauen können.“ Festzuhalten ist: Die Betroffenen funktionieren in der Regel ja noch in der jeweiligen Situation – das bisher Vorbereitete und Vorgehaltene scheint aber nicht mehr zu reichen. Die Ereignisse hören nicht mit dem Einrücken auf die Wache auf. Nachwirkungen halten neben den Verletzten und den Trauernden auch bei den Einsatzkräften an. So einfach weitermachen, das geht dann nicht. Persönliche Betroffenheit, offene Enden im ganz persönlichen „Damit-Umgehen“ schreien nach Präventionsmaßnahmen, Ausbildung, Technik, Nachsorge, Öffentlichkeitsarbeit. Es ist gut, dass der Deutsch Feuerwehrverband sich des Themas mit seiner Aktion
„Hilfe für Helfer“ annimmt – immer schön geradeaus….

Stetes Wanken, steigende Unsicherheit, zunehmende Ängste - was kann man schon als einzelner Mensch dagegen tun? Nichts, so die spontane, unreflektierte Antwort aus dem Bauch heraus. Aber sind wir wirklich so hilflos? Ist die Lage wirklich so verheerend? Natürlich nicht. Ein Blick in langfristige Entwicklungen genügt, um eine klare Verbesserung der weltweiten Wirtschafts- und Entwicklungssituation etwa im Vergleich zu den siebziger und achtziger Jahren zu erkennen. Wenn wir es auch noch immer nicht geschafft haben, weltweit Hungersnöte durch bessere Verteilung zu verhindern, wir selbst klagen auf hohem Niveau. Und mit dem technischen Fortschritt eröffnen sich immer neue Lösungen für Probleme. Klar: Es gibt auch neue Risiken und neue Verwerfungen, aber die grobe Richtung stimmt. Wem dies zu abstrakt ist, zu weit weg von der persönlichen Erfahrung, der fasse sich an die eigene Nase: Wo verbringen wir unser Leben? Ganz profan: Zu Hause und auf der Arbeit. Deswegen liegt es auch zu einem großen Teil an jedem Einzelnen selbst, Einfluss auf seine eigene Lebensumgebung zu nehmen und diese mitzugestalten. Zum Beispiel, indem man sich engagiert. Ehrenamtlich. Ob im Verein um die Ecke, im Verband von Gleichgesinnten oder im eigenen Betrieb. Beispiel gefällig? Auch im WFV-D geht es um Engagement. Erst durch eine gute und effektive Mitarbeit des Einzelnen und durch Bündelung der Kräfte besteht Gestaltungsmacht. Schließlich ist es ganz einfach:
er mitgestalten will, muss mitarbeiten. Denn nur wer mitmacht, ist auch wirklich mittendrin!

Veränderungen überall, auch im WFV-D. Verdiente Kollegen werden bald abdanken – die Suche nach Mitstreitern wird drängender. Über Entwicklungen werden wir natürlich zeitnah und geordnet berichten. Hier ergeht als Erstes der Aufruf um Mitarbeit in die Republik. In guter Sitte wollen wir uns sortieren und erneut über Auftritt und Strategie nachdenken, im Sinne des Leitwortes also geradeaus denken. Vorweg soweit: Die kollektive Interessenvertretung halten wir für effektiver als die Vertretung durch die eigene Person. Entschlossen, aber konstruktiv, sachlich und ergebnisorientiert – so wollen wir die Interessen unserer Unternehmen vertreten. Diese unsere Interessenten wollen und müssen wir mehr beteiligen. Wie heißt es in der Satzung: „… der Bundesverband Betrieblicher Brandschutz Werkfeuerwehrverband Deutschland ist Interessenverband der Unternehmen…“.
Wir brauchen dazu aber auch ihre Unterstützung. Dazu passt, dass es seit Februar 2017 einen Arbeitskreis Brandschutz im Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) gibt, in den Vertreter aus unseren Kreisen berufen wurden. Kollektive Interessenvertretung ist dann besser als die Vertretung durch die eigene Person. Sie ist eine Antwort auf stetes Hin und Her.

Es gibt noch weitere Themen, die uns zwingen, im Kabbelwasser des Hin und Her und Auf und Ab immer die Linie im Auge zu behalten. Das Wichtigste dabei ist, dass sich alle Mitglieder des Verbandes angesprochen fühlen, mitzutun und mitzugestalten. Hier konkret: Wir suchen Mitgestalter in den Arbeitskreisen, wie z.B. im Fachbereich Normungsarbeit, der im Heft einen Appell dazu ausspricht.

 

Ihr Raimund Bücher

 

 

 

 

Berufsausbildung Werkfeuerwehrfrau Werkfeuerwehrmann

Ihre Ausbildung - Ihre Zukunft


Die feuerwehrtechnische Ausbildung

Hier wird das Grundwissen für den Einsatz als Werkfeuerwehrmann/Werkfeuerwehrfrau vermittelt.
Dieser Ausbildungsabschnitt gliedert sich in eine feuerwehrtechnische Grundausbildung,
Wachpraktika auf einer Feuerwache und einen rettungsdienstlichen Teil.

Wer schon begonnen hat, hat bereits die Hälfte getan. Darum sei weise: Beginne!

Die erste Ausgabe 2017 des Standpunktes steht an und wenn er erscheint, wird der neue Zeitraum schon zu einem Viertel vergangen sein. Dass wir – die Redaktion und der Verfasser des Standpunktes - Ihnen, geneigter Leser, zum Beginn des Jahres alles erdenklich Gute wünschen, darf mit Recht angenommen werden. 

Nun haben wir also schon begonnen und gemäß des gewählten Sinnspruchs haben wir damit die Hälfte schon getan. Was zu beweisen wäre.

 

Brandschutz 4.0

Vielfach angekündigt und mit Spannung erwartet, fand im Januar 2017 das WFVD-Symposium zum Thema Brandschutz 4.0 statt. Die Organisatoren der Veranstaltung hatten ein buntes Programm gestrickt. Eine illustre Schar von Referenten stellte sich der Frage: Wie ist der Brandschutz in den industriellen Umwälzungen neu zu bewerten? Und ich meine äußern zu dürfen, die Erwartungen wurden erfüllt. So viel sei an dieser Stelle gesagt: Wenn auch einige Vorträge neue Erkenntnis brachten – am Ende bleiben immer noch Fragen, wie die 4. Industrielle Revolution sich tatsächlich auswirken wird. Angesichts der verständlichen Unsicherheit, was die Zukunft dann wirklich bringt, haben wir die Diskussion eröffnet und damit sicher weise gehandelt.
Wer konkrekte Antworten will, mag Trost finden bei Georg Christoph Lichtenberg: „Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber so viel kann ich sagen, es muss anders werden, wenn es gut werden soll.“ Das Thema wird uns sicher weiter beschäftigen.

 

Brandschutzfilme

Worum geht es?
 
Im Vorschriftenwerk sind für Betriebe regelmäßige Brandschutzunterweisungen vorgeschrieben. Jedoch wird die Wirksamkeit dieser Unterweisungen maßgeblich von der Qualität der Unterweisungsunterlagen, der Art der Wissensvermittlung und dem Einsatz geeigneter Materialien und Methoden geprägt.
So sind Medien wie Brandschutzfilme, PowerPoint-Präsentationen und praktische Übungen mit Handfeuerlöschern sowie Räumungsübungen allgemein anerkannte Bausteine im Rahmen der betrieblichen Brandschutzprävention. Die Erstellung und Erarbeitung dieser Mittel sind für die Durchführenden zeitaufwändig und mitunter auch kostenintensiv. Die Qualität der Unterweisungsunterlagen ist stark vom Wissensstand, den computertechnischen Umsetzungsfähigkeiten und den vorhandenen Möglichkeiten abhängig.
 
Wie findet der Verantwortliche für Brandschutz, der/die Brandschutzbeauftragte oder der Feuerwehrausbilder für seine/ihre Zwecke einfach und schnell den geeigneten Film und/oder die geeignete Unterweisungsunterstützung?

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