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Werkfeuerwehrverband Deutschland e.V.
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Aktuelle Nachrichten des Werkfeuerwehrverbandes
    Hier stehen aktuelle Themen und Informationen

Den demografischen Wandel gestalten –
Der Werkfeuerwehrmann mit 67 Jahren?

Jürgen Warmbier

Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland und ihre Auswirkungen auf die Werkfeuerwehren

Die Veränderungen innerhalb der deutschen Gesellschaft lassen sich auf zwei Kernaussagen reduzieren:

1.         Die Bevölkerung in Deutschland wird in den kommenden Jahrzehnten.
            zunächst altern und später auch schrumpfen.

2.         Die Erwerbsbevölkerung nimmt zahlenmäßig ab und wird im Durchschnitt    älter.

Die Auswirkungen auf die Arbeitswelt haben auch Folgen für die Werkfeuerwehren:

Das Durchschnittalter der Mitarbeiter bei den Werkfeuerwehren steigt an. Gleichzeitig werden die Nachwuchskräfte allmählich knapper, und ältere Mitarbeiter verbleiben länger bei der Werkfeuerwehr.
Es gilt, die genannten Herausforderungen für die Zukunft in konkrete Fragestellungen zu fassen und die richtigen Antworten darauf zu finden. Nur so können Lösungsansätze beschrieben und Maßnahmen abgeleitet werden.

Folgenden Fragen müssen wir uns heute schon stellen:

-           Wie gestaltet sich die Sicherung des Fachkräftenachwuchses?
-           Wie können wir auf vermehrtes altersbedingtes Ausscheiden von Mitarbeiter          reagieren?

Schließlich stellt sich die Frage hinsichtlich Leistungsfähigkeit und Produktivität der Werkfeuerwehr.

-           Welchen Altersdurchschnitt verkraftet eine Werkfeuerwehr?
-           Wie gehen wir mit einem insgesamt höheren Krankenstand um?

Handlungsoptionen

Die Auswirkungen des Wandels sind mittlerweile allen Unternehmen bekannt. Es wird darauf reagiert. Anhand des Tarifvertrages „Lebensarbeitszeit und Demografie“ der Chemischen Industrie werden Handlungsoptionen aufgezeigt, die in gleicher oder ähnlicher Form auch für andere Industriezweige Gültigkeit haben dürften. Aufbauend auf dem Tarifabschluss in 2008 haben der Bundesarbeitgeberverband Chemischen Industrie (BAVC ) und die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) vereinbart, einzelne Instrumente zum demografischen Wandel weiter auszugestalten und Wege und Umsetzungshilfen zur Bewältigung dieser zukünftigen Herausforderungen für die Sozialpartner aufzuzeigen.

Die Kernelemente werden in dem Vortrag aufgegriffen und erläutert.

 

Chancen für den Werkfeuerwehrmann?

Eine mögliche Chance sind Langzeitkonten, die sich in der Chemischen Industrie abzeichnen. Diese entwickeln ihre Wirkung allerdings erst langfristig.
Aber was lässt sich für die Mitarbeiter der Jahrgänge 1953 und jünger noch tun, die gerade nicht mehr die Chance auf Nutzung des Altersteilzeitgesetzes hatten?

Die hier aufgeworfenen Fragen werden in der Präsentation beleuchtet. Handlungsoptionen werden aufgezeigt.

Letztlich ist es die Aufgabe jedes einzelnen Unternehmens, geeignete Modelle zum Demografischen Wandel zu implementieren.
Die Werkfeuerwehren müssen sich für eine ihren Interessen folgende Lösung stark machen.

Dieser Beitrag soll durch Hintergrundinformationen und konkrete Fragestellungen die Handlungsnotwendigkeit seitens der Werkfeuerwehren in den Unternehmen bei allen Beteiligten deutlich machen.

Den in der Präsentation gezeigten Texten und Grafiken werden in den Symposiumsunterlagen zusätzliche Hinweise und Erläuterungen mitgeliefert. Für Interessierte, die sich noch tiefer mit der Materie beschäftigen möchten, sind Adressen und Informationsquellen genannt.